Trinkwasserhygiene nach VDI/DVGW 6023
Stagnation vermeiden heißt: Leitungen bedarfsgerecht dimensionieren statt großzügig, Totstrecken vermeiden, Spülkonzept mitplanen. Bei wechselnder Belegung gehört ein Spülplan zur Planung, nicht zur Hausordnung.
Für Gesundheit und Pharma
Hygieneanforderungen, Nachweispflichten und eine Dokumentation, die einer Prüfung standhält — von Beginn an in die Planung eingebaut statt nachträglich ergänzt.
In Pflege- und Pharmaprojekten ist Hygiene keine Zusatzanforderung, sondern die Randbedingung, aus der sich die Anlagentechnik ergibt. Trinkwasserinstallationen müssen so dimensioniert und geführt werden, dass Stagnation ausgeschlossen ist — bei Nutzungen mit wechselnder Belegung ist das anspruchsvoller als im Wohnungsbau.
Der zweite Punkt ist die Nachweisführung. Wo Prozesse dokumentationspflichtig sind, muss die Planung von Beginn an auf Nachweisbarkeit ausgelegt sein: Messstellen, Probenahmestellen, Zugänglichkeit für Wartung und Prüfung. Das nachträglich einzubauen ist erheblich teurer, als es von vornherein vorzusehen.
Drittens die Übergabe. Eine hygienisch kritische Anlage gilt erst dann als übergeben, wenn Spülpläne, Einregulierungsprotokolle und Revisionsunterlagen vollständig vorliegen. Wir legen diese Nachweise bereits in der Ausschreibung als Leistung des ausführenden Betriebs fest, statt sie dem Zufall zu überlassen.
Was in diesen Nutzungen regelmäßig zum Problem wird, wenn es zu spät bedacht wird.
Stagnation vermeiden heißt: Leitungen bedarfsgerecht dimensionieren statt großzügig, Totstrecken vermeiden, Spülkonzept mitplanen. Bei wechselnder Belegung gehört ein Spülplan zur Planung, nicht zur Hausordnung.
Zugängliche Anlagenteile, wartbare Komponenten und ein Filterkonzept, das im Betrieb tatsächlich eingehalten werden kann. Die Anforderungen an Reinigbarkeit bestimmen die Bauart der Anlage.
Bei Pflege- und seniorengerechten Nutzungen bestimmen die Anforderungen an barrierefreie Sanitärräume die Installationsführung — Vorwandkonstruktionen, Bewegungsflächen und Ausstattungshöhen müssen vor dem Rohbau feststehen.
Einregulierungsprotokolle, Probenahmen und Revisionsunterlagen sind bei dokumentationspflichtigen Nutzungen Teil der Abnahme. Wir schreiben sie als prüfbare Leistung aus, statt sie als Restleistung zu behandeln.
Zwei realisierte Projekte mit Leistungsumfang, Auftragsvolumen und Bauzeit.
Planung der haustechnischen Anlagen LP 1–6 (Heizung, Lüftung, Sanitär, Entwässerung) einschließlich Sozial- und Bürotrakt für einen privaten Bauherrn.
Planung der haustechnischen Anlagen LP 1–7 (Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro) für einen privaten Bauherrn.
Die Gewerke, in denen die Hygieneanforderungen wirksam werden.
Sanitärplanung
Trinkwasserhygiene nach VDI/DVGW 6023, Entwässerung nach DIN 1986-100 und Löschtechnik.
Lüftungsplanung
Raumlufttechnik nach DIN EN 16798 und Hygieneanforderungen nach VDI 6022, bis zur Ausschreibung.
Kühllastberechnung
Innere und äußere Lasten nach VDI 2078 — Grundlage für Kälteerzeugung bei prozessbedingten Lasten.
TGA-Planung im Gesamtpaket
Alle Anlagengruppen in den Leistungsphasen 1 bis 8, koordiniert aus einer Hand.
Was uns Bauherren aus diesen Bereichen vor der Beauftragung am häufigsten fragen:
Bauträger und Projektentwickler
Wohnungsbau von 15 bis 48 Wohneinheiten, Kostensicherheit ab Leistungsphase 2.
Investoren und Industrie
Bestandssanierung im laufenden Betrieb, Produktions- und Logistikgebäude.
Sanitärplanung
Trinkwasserhygiene nach VDI/DVGW 6023, Entwässerung und Löschtechnik.
Referenzen
Realisierte Projekte mit Leistungsumfang, Bauzeit und Auftragsvolumen.
Schicken Sie uns Grundrisse und Nutzungskonzept. Wir prüfen die Anforderungen an Trinkwasser- und Lüftungshygiene und melden uns mit einer Einschätzung.