Wohnungslüftung
- Zentrale Wohnungslüftung mit WRG
- Dezentrale Lüftungsgeräte
- Abluftanlagen
- Lüftungskonzept nach DIN 1946-6
Lüftungsplanung
Vom Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 bis zur Kanalnetzberechnung: Wir planen RLT-Anlagen, die die geforderten Luftmengen liefern, ohne unnötig Energie zu verbrauchen.
Moderne Gebäudehüllen sind dicht. Was energetisch sinnvoll ist, führt ohne geplante Lüftung zu erhöhter Luftfeuchte, schlechter Luftqualität und im ungünstigen Fall zu Schimmelbildung. Die Lüftungsplanung stellt sicher, dass der notwendige Luftaustausch stattfindet – kontrolliert statt zufällig.
Dabei geht es um mehr als die Auslegung eines Geräts: Luftmengen je Raum, Kanalführung und Druckverluste, Schallschutz, Brandschutzabschottungen, Wärmerückgewinnung und die spätere Wartbarkeit greifen ineinander. Eine Anlage, die rechnerisch passt, aber nicht gereinigt werden kann, erfüllt ihren Zweck nicht.
Für Wohngebäude ist das Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 der Ausgangspunkt, für Nichtwohngebäude die DIN EN 16798 und die Arbeitsstättenregeln. Über beides legt sich die VDI 6022 mit ihren Hygieneanforderungen.
Die Lüftungsplanung durchläuft dieselben Leistungsphasen wie die übrige Fachplanung.
Prüfung der Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen nach DIN 1946-6, Festlegung des Lüftungssystems und der Betriebsweise.
Ermittlung der Außenluftvolumenströme je Raum – personenbezogen, flächenbezogen oder nach Prozessanforderung.
Zentral, dezentral oder hybrid: Auswahl des Systems, Festlegung der Wärmerückgewinnung, Aufstellungsplanung der Geräte.
Dimensionierung der Luftleitungen, Druckverlustberechnung, Abgleich der Volumenströme, Auslegung der Ventilatoren.
Schalldämpferauslegung, Nachweis der Raumschallpegel, Planung der Brandschutzklappen und Abschottungen.
Leistungsverzeichnisse, Mengenermittlung und Vergabeunterlagen – einschließlich der Vorgaben für Einregulierung, Messprotokolle und Revisionsunterlagen.
Mitwirkung bei der Vergabe mit Angebotswertung und Preisspiegel, danach Überwachung der Ausführung: Prüfung der Montagepläne, Kontrolle von Einregulierung und Messprotokollen, Rechnungsprüfung, Mitwirkung bei Funktionsprüfungen, fachtechnische Abnahme.
Je nach Nutzung und Gebäudetyp kommen unterschiedliche Systeme infrage.
Die Anforderungen unterscheiden sich erheblich – von der Wohnungslüftung bis zur Reinraumtechnik.
Bei Mehrfamilienhäusern steht das Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 am Anfang. Wir planen zentrale wie dezentrale Systeme und achten auf Schallschutz zwischen den Wohnungen sowie auf wartungsfreundliche Anordnung der Geräte.
Hier zählt die bedarfsgerechte Regelung: Eine CO₂-geführte Lüftung liefert Luft, wenn Menschen im Raum sind, und spart in Leerzeiten Energie. Die Auslegung erfolgt nach DIN EN 16798 und den Arbeitsstättenregeln.
Prozesswärme, Emissionen und wechselnde Belegung bestimmen die Auslegung. Wir planen die Lüftung gemeinsam mit der Wärme- und Kälteversorgung, damit Hallen im Sommer nicht überhitzen und im Winter nicht auskühlen.
Druckstufen, Filterklassen und lückenlose Dokumentation sind hier keine Zusatzleistung, sondern Voraussetzung. Wir planen mit Blick auf die spätere Qualifizierung und Nachweisführung.
Von der Wohnungslüftung in Mehrfamilienhäusern bis zur Lüftungsplanung und Sprinklerplanung am Kölnturm für einen der größten Bestandshalter weltweit – unsere Referenzen zeigen den Leistungsumfang realisierter Projekte.
Was Bauherren und Planungspartner uns zur Lüftung am häufigsten fragen:
Schicken Sie uns Grundrisse und Nutzungskonzept. Wir prüfen, welches Lüftungssystem passt, und melden uns mit einer Einschätzung zum Leistungsumfang.
Kühllastberechnung
Innere und äußere Lasten nach VDI 2078 – bestimmt die Auslegung der Kälteerzeugung und RLT.
TGA-Planung
Leistungsphasen 1 bis 8 nach HOAI, alle Gewerke der Kostengruppe 400 – aus einer Hand.
Kälte- und Klimatechnik
Trockene Last, Entfeuchtung und Kaltwassertemperatur – zusammen geplant fällt die Anlage kleiner aus.
Elektroplanung
Stromversorgung, MSR-Anbindung und Sicherheitstechnik der raumlufttechnischen Anlagen.